Archiv 2008
29. Dezember 2008
BIS NÄCHSTES JAHR!
Ich wünsche einen guten Rutsch ins Jahr 2009
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27. Dezember 2008
Waffeln für den guten Zweck verkauft
Kernteam sammelte für Malteser Hilfsdienste
Friesheim.
Das diesjährige Weihnachtskonzert des Musikverein Friesheim war nicht
nur für die Ohren ein Hochgenuss. Auch der Gaumen hatte seine Freude
als im Anschluss an das Konzert am 21. Dezember die Messdiener Glühwein
und Kakao und das Kernteam Waffeln vor der Kirche verkauften.
Das Kernteam des Pfarrverbandes Erftstadt-Börde arbeitet seit dem katholischen Weltjugendtag 2005 eng mit den Maltesern zusammen und kann immer mit deren Unterstützung und Hilfe rechnen. In diesem Jahr wollte sich das Kernteam mit dem Erlös des Waffelverkaufs bei den Maltesern bedanken.
Das Kernteam übergab dem Generalsekretär der Malteser
International Ingo Radtke 100 Euro, die beim Verkauf zusammengekommen
waren.
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23. Dezember 2008
FROHE UND GESEGNETE WEIHNACHTEN
Ich wünsche allen Besuchern eine besinnliche Festzeit.
Eine weise Geschichte.
Es reisten einst zwei Engel und machten in dem Haus eines wohlhabenden
Mannes halt. Sie waren sehr müde und freuten sich über ein Dach über
dem Kopf. Doch leider lag dem Mann Gastfreundschaft fern, und so
brachte er die Engel in einem kalten ungemütlichen Kellerraum unter.
Als
die Engel versuchten, es sich im Keller bequem zu machen, entdeckte der
Ältere von Beiden ein Loch in der Wand. Er füllte das Loch auf und
legte sich wieder nieder. Der jüngere Engel wurde neugierig. Er fragte
den Älteren verwundert, warum er die Wand repariert habe. Da antwortete
dieser nur:
"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."
Am
nächsten Tag verabschiedeten sich die beiden Engel, um sich weiter auf
ihre Reise zu begeben. Nach einer langen Tagesreise waren die beiden
sehr müde. Die beiden Engel übernachteten diesmal in einem Haus
wirklich armer Leute, einem Bauer und seine Frau. Die Bauersleute
freuten sich über ihren Besuch und nahmen die beiden herzlich auf. Das
Wenige, was sie hatten, teilten sie. Nachdem der Bauer und seine Frau
mit den beiden Engeln etwas gegessen hatten, bereiteten die Gastgeber
ihr Ehebett, damit die Engel wirklich gut nächtigen konnten und ließen
die Engel darin schlafen.
Am nächsten Morgen sah die Welt
irgendwie anders aus. Die beiden Engel hörten ein Schluchzen und
Weinen. Die beiden Bauern besaßen eine Milchkuh, die ihr alleiniges
Einkommen gewesen war. Ausgerechnet diese Kuh war nun in der Nacht
gestorben. Als dies der jüngere Engel hörte, fühlte er Zorn, denn
Mitgefühl hatte sein Herz ergriffen. Er schaute nach dem älteren Engel
und sprach: "Wie konntest du das geschehen lassen? Den Reichen hast du
das Loch gestopft, und den Armen lässt du die Kuh sterben!"
Da antwortete der ältere Engel sehr weise und liebevoll, denn er verstand den Zorn des Jüngeren:
"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.
Als wir es uns im kalten Keller des reichen Mannes bequem zu machen
versuchten, fiel mir auf, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte.
Wie du weißt, ist der Eigentümer von Gier besessen und möchte sein
glückliches Schicksal nicht teilen, da versiegelte ich es, damit er es
nicht finden kann und noch gieriger wird. Diese Nacht, als wir im Bett
dieses gastfreundlichen Bauernpaares lagen, kam der Engel des Todes, um
die Bauersfrau mit sich zu nehmen. Doch statt der Frau nahm er auf
meinen Vorschlag hin die Milchkuh.
Ja es ist wahr, hör auf meine Worte:
Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.“
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19. Dezember 2008
Kirche wird renoviert
Nach dem Drei-Königs-Fest gehen die Bauarbeiten los.
Friesheim. Die
Wochenend-Gottesdienste werden für den Zeitraum der Renovierung in der
Niederberger Pfarrkirche gefeiert. An Ostern soll St. Martin wieder in
neuem Glanz erstrahlen. Taufen, Hochzeiten und Exequien werden
ebenfalls in Niederberg oder nach Wunsch in einer anderen Pfarrkirche
im Pfarrverband stattfinden. Mittwochs und freitags werden die
Gottesdienste im Pfarrheim auf dem Hubert-Vilz-Platz gefeiert.
Das
Generalvikariat des Erzbistums Köln hat die Gelder in dieser Woche
bewilligt. Nachdem vor 2 Wochen eine Finanzausschusssitzung wegen
technischer Probleme abgebrochen werden musste, war unklar ob die
Renovierung wie geplant beginnen kann.
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18. Dezember 2008
Wechsel im Stadtrat
Martin Heeg hat sein Ratsmandat niedergelegt. Sein Koppelkandidat Hermann-Josef Wiebusch nimmt seinen Platz ein.
Friesheim. 9
Jahre war Martin Heeg direktgewählter Stadtverordneter und hat die
Interessen seines Heimatortes Friesheim und die der Stadt Erftstadt
hervorragend vertreten. Sein Ausscheiden aus dem Stadtrat hat für den
34-jährigen Familienvater private Gründe. Am kommenden Wochenende wird
in Friesheim ein Brief von ihm verteilt werden, in dem er sich
verabschiedet.
Mit dem Friesheimer Ortsbürgermeister
Hermann-Josef Wiebusch rückt ein erfahrener und bewährter
Kommunalpolitiker in den Rat nach. Auf der heutigen Ratssitzung wurde
er in sein neues Amt eingeführt.
Ich wünsche Beiden für die Zukunft alles Gute.
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15. Dezember 2008
Erfolgreicher Seniorennachmittag
Rund 60 Gäste folgten der Einladung zum Seniorennachmittag der Friesheimer Dorfgemeinschaft und wurden dafür reich belohnt.
Friesheim. Dorfgemeinschaftsvorsitzender
und Ortsbürgermeister Herrmann-Josef Wiebusch hieß die Anwesenden am
dritten Adventssonntag im Pfarrheim des Ortes herzlich willkommen und
konnte durch ein stimmungsreiches Programm führen.
Die Erper
Grundschüler überzeugten mit gelungenen Gesangseinlagen ebenso, wie die
Profis des Friesheimer Kirchenchores. Auch der Muikverein Friesheim und
der Tambourchor Rheintreu mit seiner Kindergruppe unter der Leitung von
Susanne Stockem beteiligten sich an der Gestaltung der Adventsfeier.
Vorgetragene Geschichten von Anne Leser und Andreas Pätz rundeten den
Nachmittag ab.
Zum Höhepunkt kam der Nikolaus und brachte neben
kleinen Geschenken auch eine Menge Zeit mit. Denn so kurz vor
Weihnachten hat er bekanntlich nicht mehr so viel zu tun. Er unterhielt
die Teilnehmer mit amüsanten Anekdoten aus dem Nikolausdasein und
versprach im nächsten Jahr wiederzukommen.
Auch für einige von uns Helfern nahm sich der Nikolaus (Günter Kreutner aus Bliesheim) Zeit für Erinnerungsfotos.
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13. Dezember 2008
"Ende einer Scheinehe"
Auszug aus einem Artikel von Ingo Schmitz aus der Kölnischen Rundschau zum Zewürfnis in der SPD Erftstadt
Erftstadt.
Dass Bürgermeister Ernst-Dieter Bösche nach langem Streit mit der SPD
gebrochen hat, das können die Fraktionschefs der andern Ratsparteien
gut verstehen. Sollte Bösche jedoch bei der Kommunalwahl im kommenden
Frühjahr als parteiloser Kandidat antreten, wird er aus den Reihen der
CDU, FDP und der Grünen keine Unterstützung erfahren.
„Ich
habe Respekt vor Bösches Entscheidung“, sagt CDU-Fraktionsvor-sitzender
Alfred Zerres. Denn die Kritik aus den Reihen der SPD an seiner Arbeit
sei heftig gewesen. Und angesichts dieser Streitigkeiten sei der CDU in
den vergangenen zehn Jahren nichts anderes übrig geblieben, als das
Heft des Handelns im Rat alleine in die Hand zu nehmen. Doch sollte
sich Bösche nach dem Verzicht auf die SPD-Spitzenkandidatur als
parteiloser Kandidat aufstellen, wird die CDU ihren „Fahrplan“ nicht
verändern. „Wir sind eine Volkspartei und werden einen eigenen
Kandidaten aufstellen“, sagt Zerres.
„Das ist das Ende einer
Scheinehe“, sagt FDP-Fraktionschef Hans-Eduard Hille. „Bösche und die
SPD haben einfach nicht mehr zusammengepasst.“ Durch den Streit mit
seiner eigenen Partei sei der Bürgermeister im Rat isoliert gewesen,
denn eine Zusammenarbeit mit CDU und FDP habe er auch nicht zustande
gebracht. „Bösche ist ein Einzelgänger, ... mehr
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11. Dezember 2008
Zerwürfnis bei SPD Erftstadt - Bürgermeister wirft hin!
Bösche tritt nicht mehr als Bürgermeisterkandidat für die SPD an
Erftstadt. Das
Gerücht ging seit Wochen herum, dass es bei den Erftstädter Genossen
hoch hergeht. Das Verhältnis des Verwaltungs-chefs mit seiner Fraktion
sei desaströs, man streite nur noch. Nun ist es offiziell; morgen wird
es in den Zeitungen stehen: Ernst Dieter Bösche wird nicht mehr als
Bürgermeister-kandidat für die SPD ins Rennen gehen. Ob er sich bei den
Kommunalwahlen am 7. Juni 2009 als freier Kandidat bewirbt, ist noch
offen. Wer nun für die SPD an der Spitze kandidiert, ist noch ungewiss.
Als CDU werden wir unseren Bürgermeister-kandidaten am 4. März 2009 aufstellen. Nach den Weihnachtstagen wird der Parteivorstand mit dem offiziellen Verfahren zur Kandidaten-findung beginnen und zunächst die übliche Mitgliederbefragung starten.
Termintipp:
Do, 18. Dezember 2008, 17 h, Ratssitzung im Ratssaal, Liblar, Rathaus (Am Holzdamm)
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11. Dezember 2008
Kirchenrenovierung könnte sich verschieben
Technische Probleme beim Erzbistum
Friesheim. Nein,
es ist leider kein Scherz: Offenbar ist die letzte
Finanzausschusssitzung im Generalvikariat wegen eines Softwareproblems
im Finanzsystem abgebrochen worden. Auf dieser Sitzung sollten die
Gelder für die Renovierung unserer Pfarrkirche bereitgestellt werden.
Da aber keine Beschlüsse gefasst werden konnten, ist es nun fraglich,
ob Anfang Januar tatsächlich mit den Arbeiten begonnen werden kann. Die
nächste Finanzausschuss-Sitzung ist erst im Februar 2009 terminiert. Weitere Infos in Kürze.
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10. Dezember 2008
Beschluss über Bevölkerungsentwicklung
Neue Richtwerte haben entscheidenden Einfluss auf Erftstädter Politik
Erftstadt. Gestern hat der Stadtentwicklungsausschuss unter dem Vorsitz von CDU-Ratsfrau Carla Neisse-Hommelsheim einen wichtigen Beschluss zur Bevölkerungsentwicklung gefasst. Als Planungswert geht die Stadt Erftstadt von einem jährlichen Zuwanderungsgewinn von 170 Personen aus. Das heißt: 50.000 Einwohner plus X. Der Niederberger Stadtverordnete und CDU-Fraktionsgeschäftsführer Friedrich Schäfer verwies in der Sitzung auf die positiven Zahlen der Bertelsmann Stiftung. Im Rhein-Erft-Kreis wird die Bevölkerung, trotz des demografischen Wandels, wachsen.
Nun haben wir endlich die benötigten Zahlen, um die notwendigen Schritte zum Ausbau der Kinderbetreuung in Erftstadt beschließen zu können. Nach derzeitiger Sachlage werden in Erftstadt um die 10 neuen Gruppen geschaffen werden müssen, um den gesetzlichen Vorschriften nachzukommen und bis 2013 für 35 % der unter 3-jährigen einen Betreuungsplatz garantieren zu können.
Der Ausbau muss auch aus finanziellen Gesichtspunkten bis 2013 komplett vollzogen sein, weil danach keine Fördergelder zum Ausbau von Bund und Land mehr fließen werden. Bis zu dieser Frist werden Investitionen in den Ausbau der u3-Betreuung zu 90 % bezuschusst.
Im nächsten Jugendhilfeausschuss am 18. Februar 2008 wird der Kindergartengruppenausbau das Top-Thema.
(Siehe auch Meldung vom 13. Oktober 2008: Prüfantrag zum Ausbau der Kindertagesstätten in Erftstadt)
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06. Dezember 2008
Weihnachtspfarrbrief
Pfarrverband Erftstadt-Börde gibt 52-seitiges Heft heraus
Erftstadt-Börde. So
dick war er noch nie und als Mitglied des Redaktions- und Autorenteams
freue ich mich, dass er nun im Pfarrverband verteilt wird. Neben vielen
interessanten Informationen und Berichten rund um den Pfarrverband und
seine Gemeinden, sind im Pfarrbrief auch wieder die
Weihnachts-Gottesdienstzeiten der katholischen Gemeinden in Borr, Erp,
Friesheim, Niederberg, Pingsheim und Weiler i.d.E. zu finden. Natürlich
sind auch die Messzeiten im evangelischen Gemeindezentrum in Friesheim
veröffentlicht.
Viel Spaß beim Lesen. Über Rückmeldungen, Kritik oder Themenvorschläge würde ich mich freuen: mail@christian-kirchharz.de
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04. Dezember 2008
Antrag zu DSL eingebracht
Friesheim, Niederberg, Borr und Erp sind unterversorgt
Liblar. Antrag
für DSL im ländlichen Raum wurde im Ausschuss für Wirtschaftsförderung
beraten. Die Grafik zeigt es mehr als deutlich: Der Süden ist absolut
unterversorgt.
Breitband-Internet erschließt neue Märkte und Angebote und sorgt für wirtschaftliches Wachstum sowie neue Arbeitsplätze. Darüber hinaus verbessert Breitbandtechnik die Qualität aller über das Internet abrufbaren Service- und Unterhaltungsangebote. Für den Verbraucher bedeutet Breitband mehr Komfort, größere Vielfalt und eine höhere Qualität der Inhalte. Unternehmen profitieren durch neue Vertriebswege, mehr Entwicklungsmöglichkeiten, Einsparpotenziale und neue Märkte.
Der Antrag fand 100 % Zustimmung. Bin mal gespannt, wie die Umsetzung verläuft. Bleibe dran. Finanzierung wird der schwierigste Teil. Fördermittel werden den Ausbau nicht ganz decken.
In
Borr und Niederberg gibt es übrigens auf Initiative des CDU
Stadtverordneten Friedrich Schäfer mit Funk-DSL bereits erste
Alternativen.
Interessanter Link:
www.zukunft-breitband.de
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02. Dezember 2008
Bundesparteitag der CDU
Ein Zeichen der Geschlossenheit gesetzt
Stuttgart. Wir
haben den Vorstand der CDU Deutschlands neu gewählt. Angela Merkel
wurde ebenso für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt, als auch unser
Jürgen Rüttgers, der ein gutes Ergebnis bei der Wahl für die
Stellvertreter erhalten hat. Auf dem Parteitag in Dresden im Jahr
2006 war er noch hart für seine interne Kritik an den "Lebenslügen der
Union "abgestraft worden. Vor dem Hintergrund der Finanz- und
Wirtschaftskrise waren seine Thesen nun aktueller denn je, was das Plus
von 20 % bei den Stimmen mehr als deutlich gezeigt hat.
Darüber hinaus freue ich mich insbesondere über die Wahl von Philipp Mißfelder ins Präsidium (engster Vorstand) der CDU. Als Bundesvorsitzender der Jungen Union hat er sich in den letzten Jahren bewiesen. Oft kontrovers und provozierend hat er sich stets in die politische Diskussion einzubringen vermocht und dabei auch (wie es sich für einen Jungpolitiker gehört) so manche blutige Nase verpasst bekommen. Als Vertreter meiner Generation kann ich mir keinen Besseren im Präsidium vorstellen.
Von den 1001 Delegierten auf dem Parteitag waren übrigens 3 aus Erftstadt. der CDU-Kreisvorsitzende Michael Breuer, die Stadtverordnete Carla Neisse-Hommelsheim und ich waren stimmberechtigte Mitglieder. Das ist für eine kleine Stadt wie Erftstadt, eine stolze Anzahl. Das Foto entstand am Rande des Parteitages für die Aktion "Ein Herz für Kinder". Gegen eine Spende haben wir uns im berühmten G8-Strandkorb ablichten lassen.
Natürlich haben wir
Delegierten auch inhaltlich gearbeitet. (Gerade in der öffentlichen
Berichterstattung kommet die Sachpolitik auf Wahlparteitagen aber immer
zu kurz.)
Zum einen haben wir ein sehr wichtiges Papier zum
Klima-, Umwelt-, und Verbraucherschutz verabschiedet. Dabei sind
auch viele Anträge von den Delegierten aus dem Rhein-Erft-Kreis
eingebracht worden. Es wird eine wahnsinnige Kraftanstrengung den vom
Menschen verursachten Klimawandel abzubremsen. Ich glaube nicht, dass
uns das in dem Maße gelingen kann, wie Optimisten (oder Lobbyisten,
wenn sie für entsprechende Produkte oder Gesetze werben)
prognostizieren. Fakt ist, dass sich das Klima auf der Erde immer im
Wandel befindet. Eiszeiten, Dürreperioden, u.a. hat es schon immer
gegeben und wird es auch in Zukunft geben. Wir leben in Europa z. Z. in
einer sehr gemäßigten Klimazone. Das ändert sich aber auf ganz
natürlich Weise. Hinzu kommt dass der vom Menschen verursachte Wandel.
Diesen können wir eindämmen, wenn auch nicht gänzlich rückgängig machen
oder stoppen. Unser Papier ist mutig. Wir wollen bspw. die Laufzeit von
CO2-armen Atomkraftwerken verlängern (Kein Ausbau!!!), um damit
CO2-starke Kraftwerke (wie Kohle) zurückfahren. Der dringende Ausbau
von alternativen regenarativen Energien muss vorangetrieben werden. Wir
müssen dabei aber einen kühlen Kopf bewahren. Wir können derzeit den
Energiebedarf mit regenerativen Energien nicht decken. Es ist daher,
insbesondere aus klimapolitischer Sicht, wichtig den CO2-Ausstoß
weitestgehend zu reduzieren und gleichzeitig massiv in Alternativen zu
investieren, bzw. zu forschen. Das funktioniert nur mit einer
verlängerten Laufzeit von Atomkraftwerken.
Zum anderen beschäftigte sich der Parteitag auch mit den neuen Ländern. Im nächsten Jahr jährt sich der Mauerfall zum 20. Mal. Ein guter Zeitpunkt um über Erfolge, Misserfolge und Perspektiven zu reden. Überschattet wurde die Debatte durch Anschuldigunegn gegen den sächsischen Minsiterpräsidenten Stanislav Tillich und Dieter Althaus, den Ministerpräsidenten von Thüringen. Ich halte den Zeitpunkt der Diskussion und der Kritik für keinen Zufall. Natürlich macht es Sinn, vor einem Bundesparteitag, der friedlich verlaufen wird, Ärger zu produzieren. Es wird so gatan als seien die beiden genannten Führungskräfte der SED gewesen, was mitnichten der Fall war. Beide waren MItglieder der Ost-CDU. Diese war (wie alle Parteien) natürlich eine Blockpartei. Das steht außer Frage. Es ist allerdings meiner Meinung nach an den Haaren herbeigezogen, wenn man nun versucht einen stellvertretenden Vorsitzenden in einem Kreisverband für Mauertote und Stasiterror zur Verantwortung ziehen zu wollen.
Nach der Wende sind viele West-CDU'ler in die neuen Länder gegangen und haben dort Aufbauhilfe geleistet. Kurt Biedenkopf aus NRW stand beispielsweise viele Jahre der sächsischen Landesregierung vor. Es ist an der Zeit, dass auch im Osten Deutschlands Ostdeutsche in politische Führungspositionen kommen. Die Biografien unterscheiden sich natürlich zu denen im Westen erheblich. Aber wir dürfen unsere Maßstäbe und Idealvorstellungen nicht Menschen aufdrücken, die bis vor 20 Jahren in einer Diktatur gelebt haben.
Interessanter Antrag aus Erftstadt: Der Parteitag hat beschlossen, dass Familien mit niedrigen Einkommen während der Elternzeit bei der Zahlung ihrer Rentenbeiträge unterstützt werden sollen. Der Antrag liegt jetzt beim CDU Generalsekretär und soll ins Wahlprogramm aufgenommen werden. Auch die Bundestagsfraktion wurde vom Parteitag beauftragt, sich um den Antrag aus Erftstadt zu kümmern. Antragstellerin Carla Neisse-Hommelsheim freute sich, dass der Parteitag ihrer Idee folgte.
Weitere Infos zum Parteitag:
http://www.stuttgart08.cdu.de
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30. November 2008
Herzlichen Glückwunsch
Evangelische Kirchengemeinde in Friesheim feiert 25. Geburtstag
Friesheim. Ein Vierteljahrhundert existiert nun schon in Friesheim die evangelische Kirchengemeinde. Dazu kann man ihr nur herzlich gratulieren und für die nächsten 25 Jahre alles Gute und Gottes Segen wünschen.
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21. November 2008
Renovierung von St. Martin steht an
Nach Hl. Drei Könige wird unsere Pfarrkirche renoviert. Wochenend-gottesdienste werden nach Niederberg verlegt.
Friesheim. Wie
schon bei der letzten Renovierung unserer Pfarrkirche, werden die
Friesheimer Gottesdienstbesucher nach Niederberg ausweichen können. Das
haben sowohl der Pfarrgemeinderat am Sonntag als auch der
Kirchenvorstand gestern beschlossen.
Auch Hochzeiten, Exequien und Taufen können in der Niederberger Pfarrkirche oder einem anderen Gotteshaus im Pfarrverband stattfinden.
Ich habe diesem Verfahren im Pfarrgemeinderat zugestimmt und bin mir sicher, dass es die beste Lösung für die Zeit der Renovierung ist. Die Verlegung der Gottesdienste in unseren Pfarrsaal hätte jede andere Saalnutzung unmöglich gemacht, was nicht nur die kirchlichen Vereine stark eingeschränkt hätte. Auch private Nutzer hätten den Saal für mindestens drei Monate nicht mehr mieten können.
Da die meisten
Gottesdienstbesucher ohnehin mit dem PKW zur Kirche fahren, wird der
Umweg nach Niederberg nicht stören. Der Pfarrgemeinderat wird aber auch
Mitfahrgelegenheiten organisieren.
Pünktlich zum Osterfest
soll unsere Pfarrkirche wieder in neuem Glanz erstrahlen. Bestellte
Messintentionen werden übrigens in den Gottesdiensten in Niederberg
gelesen.
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08. November 2008
Detlef Seif ist CDU-Bundestagskandidat
Der 46-jährige Weilerswister tritt bei der Bundestagswahl an.
Mechernich. Weit
über 600 CDU Mitglieder trafen sich am Freitagabend in der Aula des
Mechernicher Gymnasiums, um den Nachfol-ger des bisherigen
Bundestagsabgeordneten Dr. Wolf Bauer zu bestimmen.
Sechs
Kandidaten bewarben sich um den Bundestagswahlkreis 93, zu dem die
Städte Brühl, Erftstadt, Wesseling und der Kreis Euskirchen gehören.
Fünf
Kandidaten kamen aus dem Kreis Euskirchen. Die Diplom-Psychologin Dr.
Sabine Dirhold, der Rentner Hubert Dobers, der Unternehmer Dr. Rudolf
Lauff und die Rechtsanwälte Detlef Seif und Klaus Voussem. Der einzige
Kandidat aus dem Rhein-Erft-Kreis war der Berufssoldat Ulrich Schäffer
aus Erftstadt.
Detlef Seif setzte sich schließlich im zweiten
Wahlgang mit einer deutlichen 2/3-Mehrheit gegen seinen Mitbewerber
Klaus Voussem aus Euskirchen durch. Im ersten Wahlgang waren die
anderen Kandidaten bereits ausgeschieden.
Weitere Infos:
www.detlef-seif-cdu.de
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06. November 2008
Liblar hat gewählt
Reibungslose Vorstandswahl bestätigt Amtsinhaber. Auch in Gymnich bleibt Marianne Schmitz Ortsverbandsvorsitzende.
Blessem.
Als stellvertretender Parteivorsitzender in Erftstadt durfte ich heute
die Neuwahl des Liblarer Ortsverbandvorstandes (Blessem, Frauenthal,
liblar) leiten. Der Vorstand wurde weitestgehend im Amt bestätigt. Knut
Walther bleibt Vorsitzender.
Auch in Gymnich wurde heute unter der Leitung des Parteivorsitzenden Michael Schmalen ein neuer Vorstand gewählt.
Ich
gratuliere allen Gewählen und wünsche viel Erfolg in den nächsten zwei
Jahren. Besonders gefreut habe ich mich über die Wahl von Julia
Rothkamp aus Köttingen zur stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden
in Gymnich. Liebe Julia, weiter so.
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21. Oktober 2008
Bliesheim-Erp-Friesheim hat gewählt
Ortsverband ist gut aufgestellt
Bliesheim. Alle zwei Jahre müssen sämtliche Vorstände neu gewählt werden. Mit den Wahlen in den Ortsverbänden beginnt ein Wahlmarathon in der CDU, der sich bis Mitte 2009 hinziehen wird.
Heute hat auch der südlichste Erftstädter CDU Ortsverband, zu dem die Ortsteile Bliesheim, Borr, Erp, Friesheim, Niederberg und Scheuren gehören, einen neuen Vorstand bestimmt. Vorsitzender bleibt Norbert Vianden aus Bliesheim. Seine Stellvertreter sind Anika Herrmann (Erp), Günter Kreutner (Bliesheim) und ich (Friesheim).
Weitere Informationen:
www.cdu-erftstadt.de/index.php?id=1258
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18. Oktober 2008
Verbesserungen beim ÖPNV angemahnt
Konstruktives Gespräch mit Erwin Jacobs (KVB) und Heinz Küpper (REVG)
Friesheim.
Das Verkehrsangebot für die südlichen Stadtteile Borr, Erp, Friesheim
und Niederberg ist nicht ausreichend. Zu dieser Bewertung kamen die
CDU-Politiker Alfred Zerres, Hermann-Josef Wiebusch und Christian
Kirchharz.
In einem gemeinsam verfassten Antrag fordern sie für die dezentralen Bereiche der Stadt eine Überprüfung des Verkehrsangebotes.
Dabei
soll u.a. für die Linie 984 geprüft werden, ob sie auch in Ahrem und
häufiger in Friesheim eingesetzt werden kann. Außerdem sollte sie
grundsätzlich 5 Minuten früher fahren, damit ein besserer Anschluss an
den Bahnhof in Weilerswist gewährleistet wird.
Wichtig ist den
Antragstellern, dass die Mobilität der Senioren und Familien im
südlichen Bereich der Stadt künftig besser unterstützt wird und
kostengünstige alternative Angebote geschaffen werden.
So soll
geprüft werden, ob das bewährte TaxisBusSystem aus Euskirchen auch hier
angeboten werden kann. Das könnte eine sinnvolle Ergänzung zum
bestehenden Omnibusverkehr sein.
Darüber hinaus habe ich angemahnt, die Linie 807 (aus Euskirchen kommend in Richtung Lechenich) auf ihre Pünktlichkeit hin zu überprüfen.
Das Foto entstand auf
der Baustelle an Bushaltestelle Ecke Weilerswister Str./
Hubert-Vilz-Platz, die auf Antrag der CDU-Politiker Friedrich Schäfer,
Martin Heeg, Hermann-Josef Wiebusch und mir barrierefrei (geeignet für
Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, kleine Kinder, ...) umgebaut wird.
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13. Oktober 2008
Prüfantrag zum Ausbau der Kindertagesstätten in Erftstadt
Auch in Niederberg oder im Wirtschaftspark könnten neue Gruppen entstehen
Erftstadt. In Erftstadt werden bis 2013 noch einige neue Kindergartengruppen gebaut werden. Trotz des demografischen Wandels steigt durch die Betreuung von unter 3-jährigen der Platzbedarf. In Erftstadt planen wir zur Zeit den u3-Ausbau für 35 % der Kinder. Schon heute sind wir dabei im Vergleich zu anderen Städten vorbildlich in der Umsetzung.
Heute haben die Stadtverordneten Carla Neisse-Hommelsheim, Friedrich Schäfer und ich in meiner Funktion als Sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss und Vorsitzender des Jugendhilfeplanungsausschusses einen Prüfantrag gestellt und die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob es möglich ist beim Gruppenausbau auch den Ort Niederberg und den Wirtschaftspark zu berücksichtigen.
Niederberg ist der einzige Stadtteil, der keinen eigenen Kindergarten hat. Es ist erklärte CDU-Politik die Kindergartenplatzversorgung möglichst wohnortnah zu gestalten. Vor diesem Hintergrund würden wir einen Ausbau begrüßen, sofern dadurch keine anderen Standorte gefährdet werden.
Im Wirtschaftspark könnten Unternehmen an den Kosten und der Umsetzung beteiligt werden. Ein Betriebskindergarten für ein Unternehmen ist sehr teuer, wenn sich mehrere unter der Leitung des Jugendamtes zusammen schlössen, könnten sowohl Eltern als auch Unternehmen vom arbeitsplatznahen Kindergarten profitieren. Darüber hinaus könnte man so die Attraktivität des Wirtschaftsparks weiter stärken.
Der Antrag wird jetzt in den zuständigen Auschüssen beraten. Ich erwarte ein Ergebnis im ersten Quartal 2009.